Turbo für die Gesundheit: Fahrradfahren im Alter
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Wer mit dem Fahrrad fährt, schont die Umwelt, kommt schnell und flexibel ans Ziel – und tut etwas für seine Gesundheit. Gerade ältere Menschen profitieren davon. Welche positiven Effekte Radfahren im hohen Alter hat und worauf Senioren achten sollten, wenn sie auf zwei Rädern unterwegs sind, erklären wir hier.

So positiv wirkt sich Fahrradfahren aus

Wer sich aufs Fahrrad schwingt, statt mit dem Auto, Bus oder Bahn zu fahren, fördert in vielerlei Hinsicht seine Gesundheit. Selbst bei kleinen Strecken kommt der Kreislauf in Schwung, Muskeln und Knochen werden gestärkt. Die Bewegung an der frischen Luft fördert darüber hinaus das geistiger Wohlbefinden.

Vor allem für ältere Menschen ist Radfahren der ideale Sport. Sie bleiben dadurch selbstständig und halten sich fit. Die gleichmäßige Tretbewegung aktiviert den Knorpelaufbau und stärkt die Gelenke. Selbst bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die mit zunehmenden Alter immer häufiger auftreten, ist Fahrradfahren kein Problem. Kardiologen empfehlen sogar bei Herzinsiffuzienz ein moderates Training, um das schwache Herz zu kräftigen. Patienten mit Herzschwäche klären das Sportprogramm immer mit dem behandelnden Arzt ab, um mögliche Risiken und Komplikationen auszuschließen.

Ein Gesundheitscheck mit Seh- und Hörtest ist zudem für ältere Radfahrer sinnvoll, die erst im Alter auf das Zweirad gekommen sind. Nach einem Belastungs-EKG steht fest, wie gut es um die Ausdauer steht und wie viel Fahrrad sie tatsächlich fahren können. Gibt der Arzt grünes Licht, lassen sich bereits gute Trainingseffekte erzielen, wenn man dreimal in der Woche 30 bis 45 Minuten radelt. Im Zweifelsfall die Belastung nach und nach steigern.

Fahrsicherheitstraining auf zwei Rädern

Wer sich auf zwei Rädern nicht sicher fühlt, kann das Radfahren trainieren. Gut eignen sich Balanceübungen: Fünf Sekunden lang auf einem Bein zu stehen, schult den Gleichgewichtssinn. Nach und nach die Dauer der Übung verlängern. Auch Tanzen und Tai-Chi eignen sich, um ein sicheres Balancegefühl aufzubauen.

Viele Städte bieten zudem Fahrrad-Sicherheitstrainings für Senioren an. Auf speziellen Parcours üben sie die Koordination mit und auf dem Fahrrad: Wer es schafft, ohne zu fallen, eine imaginäre Acht zu fahren, ist für den Straßenverkehr gewappnet.

Das richtige Fahrrad für Senioren

Wenn es schwerfällt, die Balance auf dem Fahrrad zu halten, müssen Senioren nicht auf das liebgewonnene Fahrgefühl verzichten. Mit speziellen Dreirädern sind Senioren sicher und trotzdem flott unterwegs. Mehr als ein klassisches Herrenrad eignet sich ein Rad mit tiefem Durchstieg und niedrig eingestelltem Sattel.

Ein E-Bike erweist sich wegen der hohen Anschaffungskosten und der wartungsintensiven Technik nur bedingt als sinnvoll: Senioren sind auf Pedelecs häufig überfordert. Wer sich den Geschwindigkeitsturbo allerdings zutraut, kann auch im hohen Alter mit einem Elektrofahrrad längere Strecken zurücklegen.

Fotocredit: Pixabay, 3536928_1920, bicycle

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