Protektoren: Beim Motorradfahren ein Muss

Manche Menschen geben 10 000 Euro und mehr für ein Motorrad aus – nur um dann an der Schutzausrüstung zu sparen. Damit man auf dem Motorrad im Straßenverkehr rundum geschützt ist, bedarf es jedoch eine teuren Ausrüstung. Nicht nur jene, die schon einmal das Pech hatten, in einen Unfall verwickelt zu sein, wissen das. Horrorgeschichten über verletzte Motorradfahrer gibt es genug – und die meisten Verletzungen lassen sich vermeiden oder vermildern, wenn man in die richtige Ausrüstung investiert. Denn als Motorradfahrer ist man im Straßenverkehr stark gefährdet.

Verletzungen verhindern

Dabei kommt den Protektoren in der Schutzausrüstung eines Motorradfahrers eine besondere Rolle zu. Ihre Aufgabe ist es, bei einem Sturz die Aufprallenergie aufzunehmen und auf eine größere Fläche zu verteilen, um Schaden zu verhindern. Außerdem sollen sie verhindern, dass spitze Gegenstände durchschlagen und dem Motorradfahrer Wunden zufügen. Aber auch beim Tragen von Protektoren darf niemand ein Wunder erwarten: Zwar kommt es nicht zu Knochenbrüchen, dafür aber zu schweren Prellungen – oder es kommt nicht zu schweren Prellungen, dafür aber zu dicken blauen Flecken. Damit man optimal geschützt ist, sollte ein sicherer Motorrad-Anzug beinahe überall Protektoren haben: An Schultern, Ellebogen, Gesäß, Hüfte, Rücken, Fußknöchel, Schienbein und Knie.


Trendige Aufwertung!
Trendige Motorradmode sollte natürlich auch immer passende Accessiores einschließen. Am besten passt zur Motorradmode schwerer Silberschmuck wie beispielsweise eine massive Königskette oder Panzerarmbänder. Diese Schmuckstücke zeichnen sich durch solide Verarbeitung und hohe Stabilität aus. Da solcher Schmuck sehr robust und schwer wirkt, passt er wunderbar zur Motorradmode und ist bei Bikern sehr beliebt.

Bei Amazon finden Sie eine Auswahl an Protektoren:


Geprüfte Qualität kaufen

Als Protektoren dürfen sich eigentlich nur solche Schutzpolster bezeichnen, die nach der europäischen Norm geprüft sind. Sie können dann mit dem Siegel „CE-geprüfte Protektoren“ werben. Die Prüfung müssen unabhängige Institute wie beispielsweise der TÜV oder ZS durchführen. Allerdings haben nicht alle Protektoren, die als CE-geprüft angepriesen werden, ein Schutzpotential auf dem aktuellen Stand der Technik. Deshalb muss der Motorradfahrer selber bei der Wahl der Protektoren darauf achten, dass alles stimmt. Auch die besten Protektoren sind völlig nutzlos, wenn sie im Falle eines Sturzes verrutschen.
Generell gilt: Je dicker die Protektoren sind und je größer die Fläche ist, die sie abdecken, desto höher ist auch der Schutz, den sie bieten. Und das hartnäckige Gerücht von Protektoren, die sterbensungemütlich sind, ist von gestern: Gute Protektoren sind keinesfalls zwangsweise unbequem. Dabei sollte an Protektoren aber durchaus nicht gespart werden. Zweiteilige Low-Cost-Kombis mit dünnen Rückenprotektoren sind zwar unter Umständen billiger und decken im schlimmsten Fall die untere Wirbelsäule gar nicht richtig ab. Im Zweifelsfall sollte man also lieber zu hochwertigen Rückenprotektoren greifen.

Sich richtig informieren

Beim Kauf von Protektoren sollte man sich vorher informieren – und sich dann im Laden viel Zeit lassen, um die Produkte genau zu prüfen und sich im Notfall auch gründlich beraten zu lassen. Es gibt Jacken, in die bereits Hartschalenprotektoren eingearbeitet sind. Bei diesen kommt es darauf an, dass sie eng am Körper anliegen, um nicht zu verrutschen – denn sonst kann es zu schlimmen Verletzungen kommen. Angenehmer sind da Jacken mit sogenannten Weichprotektoren, bei denen visko-elastischer Schaum in Leder und Innenfutter eingearbeitet ist. Dieser wird beim Aufprall knallhart und dämpft so den Sturz. Zudem hat er keine scharfen Kanten, an denen man sich verletzen kann. Bei der Anprobe der Schutzkleidung sollte man aber grundsätzlich darauf achten, wie sie sitzt: Drücken in den Kniekehlen Falten? Sitzen die Protektoren da, wo sie hingehören? Sind Reißverschlüsse und Nähte stabil? Sind scheuergefährdete Stellen wie Schulter, Ellbogen und Knie doppellagig verarbeitet? Dann kann’s losgehen!


Bild: Pixabay, 243415, sebadelval