(Werbung)

Ob Anfänger oder fortgeschrittener Motorradfahrer, beim Kauf eines Motorrades stellt sich immer die Frage, ob es sich rentiert, in ein neues Motorrad zu investieren, oder ob man sich nicht doch ein gebrauchtes und damit günstigeres Motorrad kaufen möchte.

Kosten gering halten

Die Vorteile beim Kauf eines gebrauchten Motorrades liegen auf der Hand: Die Kosten sind niedriger und das Sparschwein bleibt eventuell heil. Doch wenn man sich ein Motorrad kaufen will, das von zweiter oder vielleicht dritter Hand ist, sollte man sich mit der Materie gut auskennen oder sich wenigstens von einer Person begleiten lassen, die wirklich Ahnung hat. Anders sieht es allerdings aus, wenn Händler nicht nur neue, sondern auch gebrauchte Motorräder anbieten. Dies ist zwar eher selten, doch hier ist man in den kompetenten Händen der Berater etwas besser aufgehoben, und mit etwas Glück hat man sogar einen Anspruch auf Garantie.

Vor- und Nachteile

Es soll aber auch Leute geben, die sich nur ein neues Motorrad leisten würden, weil gebrauchte Fahrzeuge bereits eine Geschichte haben. So genau weiß man nie, ob irgendetwas defekt ist. Diese Menschen profitieren von einer Werksgarantie des Händlers. Wenn das Motorrad gebraucht wäre, gäbe es höchstens eine Gewährleistung. Zusätzlich muss man bei einem Neukauf darauf achten, dass das Motorrad eingefahren werden muss. Das kann man als Vorteil oder als Nachteil betrachten, denn neue Schuhe müssen auch eingelaufen werden, was nicht gerade dafür spricht, dass man sich lieber ein Paar gebrauchte Schuhe besorgt. Doch ein eindeutiger Nachteil bei einem Neukauf ist der hohe Wertverlust, dem das Fahrzeug über die Jahre ausgesetzt ist. Entscheidet man sich früher oder später für einen Verkauf, sollte man mit hohen Werteinbußen rechnen.

Alles in allem kann man bei einem Gebrauchtkauf viel Geld einsparen, wenn man sich nicht auf den Arm nehmen lässt und sich damit abfinden kann, keine nagelneue Maschine zu besitzen.

Foto: Thinkstock, 167449264, moodboard, Getty Images

(Werbung)