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Wie bei vielen Hobbys gibt es auch bei dem Thema Motorräder viele verschiedene Vorlieben, doch kaum eine Motorradmarke ist so bekannt wie Harley Davidson.

Ein schwerer aufstieg

Wie so oft fangen die ganz Großen, ganz klein an. Vor über hundert Jahren (1903) begannen in einer bescheidenen Werkstatt in Milwaukee Wisconsin die ersten Anläufe der Gebrüder Harley im Geschäftszweig der Motorräder. Im Laufe der darauf folgenden Jahre wurde die Marke Harley Davidson zum Marktführer und überstand sogar die wirtschaftliche Depression der 20er-Jahre, die in den USA stattfand. Dies war unter anderem möglich, weil die amerikanische Armee mit Motorrädern der Harley-Werkstatt ausgestattet wurde.

Harley Davidson führte als Erstes die Bauform der Chopper ein. Dieser Name wurde ursprünglich nur von den Harley-Brüdern verwendet, da viele überflüssige Teile, wie zum Beispiel die Schutzbleche, an den Maschinen „abgehackt“ wurden, um das Motorrad so spartanisch wie möglich zu halten. In den frühen 50er-Jahren wurde diese Bezeichnung darüber hinaus für einfach jedes Motorrad verwendet. Typisch für diese Bauform ist die sehr gestreckte Haltung des Fahrers, bei der die Gemütlichkeit wohl etwas zu kurz kommt. Trotz alledem gehört auch dies zur Charakterisierung von Motorrädern in der Chopper Bauform.

Ein Lebensgefühl

Seit dem Beginn dieser Firma kann man mit Fug und Recht behaupten, dass eine Harley für ein unverwechselbares Lebensgefühl steht, das nicht zuletzt durch den Film „Easy Rider“ für Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sorgte. Heutzutage kann jeder, der eine Harley besitzt, stolz darauf sein, ein Stück Geschichte erworben zu haben, denn dieser Name ist nicht mehr aus der Motorradwelt wegzudenken.

Foto: Fotolia, 1197134, NuN

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