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Foto: Scott Griessel - Fotolia.comVom späten Frühjahr bis in den beginnenden Herbst hinein ist die Saison der Motorradfahrer. Die hohe Geschwindigkeit lässt einen schnell von A nach B gelangen, bei brütender Hitze weht einem immer ein kühles Lüftchen um die Nase und Staus oder die Parkplatzsuche stellen kein Hindernis dar, das alles macht den Neid der Autofahrer auf die Motorradfahrer aus. Diese schätzen wiederum ebenfalls die hohe Geschwindigkeit und einfach den Adrenalinkick, den man beim Motorradfahren bekommt. Klar, Motorradfahren macht Spaß, doch viele vergessen dabei, welche Gefahren beim Motorradfahren lauern.

Motorrad: Höheres Risiko

Zuerst einmal muss man sich bewusst werden, dass ein Motorrad ein völlig anderes Handling als ein Auto benötigt. Natürlich macht man ebenfalls für das Motorrad einen eigenen Führerschein, jedoch ist es wie beim Auto: Erst mit der nötigen Fahrpraxis bekommt man sein Gefährt gut in den Griff und auch dann ist man vor Unfällen nicht gefeit.

Als Motorradfahrer ist man bereits als Verkehrsteilnehmer einem ungleich höheren Risiko ausgesetzt als ein Autofahrer. Ein Motorrad ist wesentlich kleiner, fährt lediglich auf zwei Rädern, der Fahrer ist weniger geschützt – ihm fehlt immerhin die Karosserie des Autos – und wird sehr oft von Autofahrern übersehen. Letzteres liegt meist daran, weil die Motorradfahrer sehr viel schneller fahren als ein Auto und innerhalb weniger Sekunden heran sind, während der Autofahrer eben noch die Strecke als frei wahrgenommen hat oder den Motorradfahrer lediglich noch sehr weit entfernt. In dem Falle kommt es zum Unfall bei dem der Motorradfahrer fast immer am meisten in Mitleidenschaft gezogen wird.

Motorrad: Achten Sie auf das Wetter

Während an solchen Unfällen zum Großteil die Autofahrer schuld sind, entstehen ferner bei schlechtem Wetter und Unerfahrenheit immense Gefahren beim Motorradfahren. Daher wird Motorradfahrern unbedingt zu einem Sicherheitstraining vor Beginn der Saison geraten. Die Geschwindigkeit beim Motorradfahren verleidet zum Überschätzen der eigenen Fähigkeiten. Das beginnt bei der Fahrt durch Kurven und hört bei der Unkonzentriertheit des Fahrers durch zu lange Fahrten am Stück auf. Fahrten bei Regen, großer Hitze und Nebel bergen ein besonders hohes Gefahrenpotential. Große Hitze führt zu Konzentrationsschwierigkeiten, bei Nebel und Regen lässt mit der Zeit die Konzentration ebenfalls nach. Hier kommt allerdings noch hinzu, dass die Straße selbst durch Nässe, Laub, Schmutz und ähnlichem zu Komplikationen führen kann. Im Nebel kann man schlecht einschätzen, wo sich Kurven, Einmündungen und andere Verkehrsteilnehmer befinden. Wird die Geschwindigkeit der Sichtweite nicht entsprechend angepasst, kommt es früher oder später zum Unfall.

Ganz wichtig ist bei jedem Wetter das genaue Beobachten des Straßenzustandes. Was im Auto noch nicht einmal wahrgenommen wird, birgt dagegen enorme Gefahren beim Motorradfahren. Gullydeckel, abgefräste Fahrbahnen, Schienen, Verschmutzungen und vieles mehr bringen ein Motorrad sehr schnell aus dem Gleichgewicht. Die Folge sind schwere Unfälle, die nicht selten mit dem Tod des Motorradfahrers enden.

Schutzkleidung ist ein Muss

Eine essentielle Rolle – und zwar bereits bevor man sich auf sein Motorrad begibt – spielt die richtige Schutzkleidung. Ein perfekt sitzender Helm, eine gut passende Lederkombi, Rückenpanzer, Handschuhe, Ellenbogen- und Schienbeinschoner – das alles gehört zur Grundausstattung des Bikers, die im Ernstfall Leben retten kann. Man sollte sich niemals vom schönen Wetter oder dem kurzen Weg beeindrucken lassen und auf Teile der Schutzkleidung verzichten. Viele Unfälle passieren in der näheren Umgebung, also auf Strecken, wo man meint, sie in- und auswendig zu kennen.

Foto: Scott Griessel – Fotolia.com

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