Der Jethelm
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Der Jethelm ist bei Cruisern, Choppern und jungen Motorrad- und Motorrollerfahrern sehr begehrt. Dabei spielt neben der Bequemlichkeit und angenehmen Trageweise oft auch das Prestige eine Rolle. Wer auf einem Chopper daherkommt, würde wohl von seinen Freunden als belustigend empfunden werden, thront auf dem Kopf ein Integralhelm, wie ihn sportliche Motorradfahrer mit Maschinen bis zu einer Geschwindigkeit von 250 km/h bevorzugen. Trotzdem hätte derjenige eine gute Entscheidung zum Schutze seines Kopfes getroffen, denn ein Jethelm bietet nur minimale Sicherheit.

Jethelm: Das Kinn ist ohne Schutz

Der Jethelm besteht zwar aus einer harten Schale, jedoch ist das Kinn überhaupt nicht geschützt und das Gesicht nur gering, wenn der Jethelm über ein Visier verfügt. Manchmal fehlt auch dieses und der Motorradfahrer muss sich zusätzlich noch eine Schutzbrille anschaffen. Ausschlaggebend für den Kauf eines Jethelmes ist besonders für die jüngeren Fahrer weiter der Preis, der beim Jethelm als eher niedrig anzusetzen ist. Während ein Integral- oder Klapphelm mit mehreren hundert Euro zu Buche schlägt, kann man einen Jethelm stellenweise bereits ab etwa 40 Euro bekommen. Das macht ihn attraktiv, weil viele leider nur daran denken, dass es Pflicht ist, einen Helm zu tragen und sie mit einem solchen Helm ihren Pflichten nachkommen. Was es jedoch im Ernstfall bedeuten kann, beim Kauf eines Helmes eher auf den Preis als auf andere wesentliche Merkmale geschaut zu haben, daran verschwenden die meisten keinen Gedanken. Natürlich ist ein billiger Helm besser als gar kein Helm, aber ein minderwertiger Helm bietet zum größten Teil kaum eine Schutzfunktion, erfüllt also das Hauptkriterium eines Helmes nicht. Es gibt zwar einige Modelle in der Kategorie der Jethelme, die über ein Prüfzeichen nach der neuesten ECE-Norm verfügen und ebenfalls unabhängige Prüfinstitute haben verschiedene Jethelme auf Herz und Nieren geprüft, doch kann diese Art von Helm niemals an die Sicherheit eines Integral- oder Klapphelmes heranreichen.

Jethelm: Geringes Gewicht

Aufgrund seiner geringeren Größe ist der Jethelm ein Fliegengewicht unter den Motorradhelmen. Die meisten bringen ein Gewicht um die 1.000 Gramm mit. Dass die Jethelme ohne Visier noch einmal weniger auf die Waage bringen als mit, versteht sich von selbst. Das macht sie für den Träger gerade im Sommer sehr angenehm. Außerdem ist die Frischluftzufuhr wesentlich höher als bei einem anderen Helm. Selbst wenn ein Visier vorhanden ist, schützt dieses nur vor Wind, Regen und Insekten. Unten ist es trotz allem offen und Luft kann hineingelangen. Weiterhin verfügen aber die Jethelme über ein Belüftungssystem, das unter dem Helm für angenehmes Klima sorgt.

Wählt man einen Jethelm mit Visier, sollte das Material kratzfest und bruchsicher sein. Eine integrierte Sonnenblende ist ebenfalls ein schönes Extra, welches manche Helme mitbringen.

Jethelm: Die richtige Passfom

Ganz wichtig ist die richtige Passform. Die Wangenpolster bilden einen wichtigen Bestandteil dafür. Allerdings haben sie bei der Erfüllung ihrer Aufgabe viel Hautkontakt. Sinnvoll sind deshalb auswechselbare Wangenpolster, die zudem waschbar sind und auf Allergene getestet wurden.

Bei der Herstellung von Helmen – und das nicht nur bei Jethelmen – werden zwei Arten von Materialien verwendet. Zum einen sind das Thermoplaste und zum anderen Duroplaste und Verbundstoffe. Erstere sind zwar billig in der Herstellung und Verarbeitung, altern jedoch schneller. Deshalb sollten Helme aus diesem Werkstoff regelmäßig (etwa alle 4 bis 5 Jahre) ausgetauscht werden. Bei den Duroplasten und Verbundstoffen schreitet der Alterungsprozess nicht so schnell voran, jedoch sind diese ebenfalls nicht für die Ewigkeit gemacht.


Foto: Pixabay, 933286, tookapic

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